Mit dem Film „Le Pari d’Esther“ dokumentieren Camille Andres und ihr Team die ökologischen Veränderungen in den Waadtländer Alpen und gehen der Frage nach, welches die grössten Herausforderungen für Landwirtschaft und Tourismus angesichts der Klimaerwärmung sind.

Dafür porträtieren sie eine bemerkenswerte Frau, durchdrungen von einer tiefen Überzeugung: Man muss den Menschen wieder mit der Natur in Einklang bringen. 

Spieltermine

Datum und Uhrzeit Stadt Kino Infos
Sonntag, 24. Oktober, 19 Uhr. Château-d'Oex Kino Eden Diskussion mit Esther Mottier und Camille Andres.
Donnerstag, 4. November, 18.30 Uhr. Aigle Kino Cosmopolis 1 In Anwesenheit des Direktors. Diskussion zwischen Esther Mottier und Sylvain Agassis: "Unternehmer sein im Bereich der Nachhaltigkeit"
Freitag, 5. November, 18.30 Uhr. Vevey Kino Astor Diskussion in Anwesenheit von Camille Andres.
Montag, 8. November, 18 Uhr. Vevey Kino Rex Zeit und Ort werden noch bestätigt
Dienstag, 9. November, 18 Uhr. Vevey Kino Rex Zeit und Ort werden noch bestätigt
Donnerstag, 11. November, 20 Uhr. Lausanne Zinema Diskussion mit Esther Mottier und Camille Andres.
Sonntag, 14. November, 11 Uhr. Bulle Kino Prado Diskussion mit Esther Mottier und Camille Andres.
Montag, 15. November, 18 Uhr. Aigle Kino Cosmopolis Zeit und Ort werden noch bestätigt
Dienstag, 16. November, 18 Uhr. Aigle Kino Cosmopolis Zeit und Ort werden noch bestätigt
Samstag, 20. November, 20.30 Uhr. Château-d'Oex Kino Eden Diskussion in Anwesenheit von Camille Andres und Esther Mottier, mit Erfrischungen.
Sonntag, 21. November, 11 Uhr. Fribourg Kino Rex Diskussion mit Esther Mottier und Camille Andres.
Dienstag, 23. November, 18 Uhr. Sion Kino Capitole Diskussion in Anwesenheit von Camille Andres. (Tickets können ab dem 15. November online erworben werden)
Mittwoch, 1. Dezember, 20.30 Uhr. Genève Cinelux Diskussion in Anwesenheit von Camille Andres.
Freitag, 3. Dezember, 20 Uhr. Lausanne Kino Oblo Diskussion in Anwesenheit von Camille Andres.
Samstag, 4. Dezember, 20 Uhr. Lausanne Kino Oblo Diskussion in Anwesenheit von Camille Andres.
Kommend Neuchâtel - -
Kommend Biel - -
Kommend Zürich - -
Kommend Bern - -
Kommend Basel - -
Kommend Paris (F) - -
Kommend Mulhouse (F) - -
Kommend Annecy (F) - -
-

Die Liste der Spieltermine wird regelmässig aktualisiert, besuchen Sie uns auch auf Facebook und Instagram.

Le Pari d’Esther
Ein Dokumentarfilm von Camille Andres

Regie : Camille Andres

Kamera : Nicolas Mesple

Ton : François Wolff

Schnitt und Postproduktion : Patrice Freymond

Farbkorrektur : Stéphane Friedli

Originalmusik : Juliette Frank

Kinostart : Oktober 2021

Sprachfassungen : französisch, deutsch, italienisch, englisch

Lauflänge : 1h19

Rechtshinweis légale : Le Pari d’Esther auf ProCinema

Die Vorgeschichte des Projekts

2019 schrieb die freie Journalistin Camille Andres für Heidi.News die Reportagereihe L’Etivaz, Le Génie fromager (L’Etivaz, die Kunst der Käseherstellung). Darin beleuchtet sie die Veränderungen im Pays-d’Enhaut von 1980 bis zum Jahr 2000, in dem das erste Schweizer AOP-Siegel erteilt wurde. Esther, eine der von ihr porträtierten Personen, erzählte von ihrem Projekt eines nachhaltigen, ganzheitlichen Bauernhofs, auf dem Tiere und Touristen unter einem Dach zusammenkommen sollten. Ziel des Vorhabens ist es, Menschen an die Natur heranzuführen, die landwirtschaftliche Produktion unter ökologischen Aspekten neu zu denken und eine neue Art von Tourismus zu entwickeln. Camille suchte nach Partnern, tat Geldgeber auf und drehte einen Dokumentarfilm, um mehr darüber zu erfahren, wer Esther ist, was sie motiviert und worum genau es bei ihrem Projekt geht.

Warum haben wir diesen Film gemacht?

I — Wir müssen die Veränderung dokumentieren

Wenn Esthers Projekt erst einmal umgesetzt ist, wird man nicht mehr ermessen können, wie viele Schwierigkeiten im Vorfeld überwunden werden mussten. Die Widerstände treten früher auf, und der Kampf um eine nachhaltige Zukunft, die uns alle betrifft, findet hinter den Kulissen statt, zu einem Zeitpunkt, zu dem noch keine Entscheidungen gefallen sind. Wir können nicht begreifen, wie der ökologische Wandel vonstattengeht, wenn wir diese Vorgänge nicht verstehen.

II — Wir brauchen weibliche Vorbilder

Selbst wenn man ihre Überzeugungen nicht teilt, können einen die Entschlossenheit und der Ehrgeiz einer Esther Mottier nur beeindrucken. Ohne Management-Ausbildung bringt sie vieles unter einen Hut: Sie führt einen Bauernhof, zwei Bioläden und eine Naturheilpraxis, hat eine Familie und entwickelt das Projekt eines ganzheitlichen Hofs. Wie wird man Sozialunternehmerin? Welche Qualitäten, welche Visionen braucht es dafür? Junge Menschen, die Projekte voranbringen wollen, insbesondere junge Frauen in der Landwirtschaft und anderen Branchen, brauchen weibliche Vorbilder, mit denen sie sich identifizieren können.

III — Wir brauchen den Blickwinkel der Frauen

Bekanntermaßen werden Frauen in der Landwirtschaft, wie auch in anderen Bereichen, schlechter bezahlt und erhalten weniger Anerkannung. Überall auf der Welt sind sie als Erste vom Klimawandel, von Armut, Gewalt und Ungleichheiten betroffen. Im Pays-d’Enhaut ist um Esther und ihre Familie eine Gemeinschaft aus Frauen entstanden, die eine besondere Art der gegenseitigen Hilfe und Schwesterlichkeit entwickelt haben. Diese Frauen machen Vorschläge, debattieren, diskutieren und handeln. Man muss sie am Werk sehen, um ihr Vorgehen, ihre Überzeugungen zu begreifen, man muss ihre Stimmen durch Esthers Stimme hören.

IV — Wir müssen unsere Vorstellungswelt verändern

Alle sind sich darüber einig, dass wir unser „Gesellschaftsmodell verändern“ müssen, dass wir „nicht zum Abnormalen zurückkehren“ dürfen, sondern uns in Richtung „einer Nachhaltigkeit entwickeln“ müssen. Aber wie? Der erste Schritt ist, dass wir es wagen, anders zu denken. Und dafür braucht es ein wenig Utopie und viel Wagemut, wie Rob Hopkins’ Buch From What Is to What If: Unleashing the Power of Imagination to Create the Future We Want nahelegt.

Das Projekt der Mottiers bietet keine fertigen Lösungen. Aber da es ehrgeizig und mehrdimensional ist, eignet es sich ausgezeichnet als Grundlage, um über den lokalen Wandel nachzudenken. Unser Film will zu Diskussionen anregen, die wir heute führen müssen: Wollen wir mehr Lebensmittel aus lokaler Produktion? Ist es möglich, unser landwirtschaftliches Modell zu verändern? Uns im Alltag der Natur anzunähern? Wenn ja, zu welchem Preis und mit welchen Folgen? Sind wir als Verbraucher und Verbraucherinnen bereit, uns zu hinterfragen? Wenn ja, in welchem Masse? Bevor wir uns darauf einlassen, müssen wir verstehen, was auf dem Spiel steht, um darüber diskutieren zu können.

V — Wir müssen uns den Wandel zu eigen machen

Die Folgen des Klimawandels sind so furchtbar, dass sie uns lähmen können. Das ist eine der Thesen von Robert Gifford, Psychologieprofessor an der Universität von Victoria in British Columbia: Wozu sollte man überhaupt noch aktiv werden, wenn man sich den Klimawandel als angekündigte Katastrophe vorstellt? Werden die Umwälzungen allerdings als Phänomene präsentiert – und verstanden –, die auch Möglichkeiten zum Handeln und zu persönlicher wie kollektiver Veränderung bieten, dann können sie uns alle motivieren, aktiv zu werden.

Die Finanzierung

Das ursprüngliche Budget von 200 000 Francs konnte dank der Bemühungen des Filmteams auf 161 000 Francs gesenkt werden. Es ist uns gelungen, diese Summe in mehreren Etappen aufzubringen.

Zunächst haben wir durch eine Crowdfunding-Kampagne etwas mehr als 30 000 Francs gesammelt. Zudem erhielten wir wertvolle Unterstützung von zahlreichen Privatpersonen, Stiftungen aus den Bereichen nachhaltige Entwicklung und Feminismus sowie von Schweizer Unternehmen.

Das Budget des Films

Vorproduktion

Dreharbeiten

Schnitt und Postproduktion

Versicherungen & Verschiedenes

Steuern

Möglichkeiten für eigene Vorführungen

Sie sind ein Verein, eine Einzelperson, eine Schule oder ein Unternehmen und wollen bei sich oder in Ihren Geschäftsräumen eine Vorführung organisieren? Dann kontaktieren Sie uns. Sie haben dafür folgende Möglichkeiten :

TELEPHON: + 41 79 955 46 64

E-MAIL: info@leparidesther.ch

Für aktuelle Informationen über das Projekt der Familie Mottier: Website.

Wer sind wir?

Für die Umsetzung dieses Dokumentarfilmprojekts haben wir im Sommer 2020 den Verein „Association Documentaire Le Pari d’Esther“ gegründet, der sich um die Mittelbeschaffung für die verschiedenen Etappen des Projekts kümmert.

Das Filmteam

CAMILLE ANDRES

Camille Andres, 36, arbeitet seit 2014 als freie Journalistin in der Schweiz und schrieb insbesondere die Reportagereihe L’Etivaz, le Génie fromager (L’Etivaz, die Kunst der Käserei) für Heidi.news (12 grosse Reportagen). Während dieser Reportagen, für die sie in das dortige Milieu eintauchte, lernte sie Esther und Nicolas Mottier kennen. Camille hat Erfahrung im Bereich Printmedien, Radio und Video und arbeitet unter anderem für die französischsprachige Monatszeitschrift Réformés. Die studierte Islamwissenschaftlerin beschäftigt sich seit langem mit religiösen und feministischen Themen und befasst sich ganz allgemein gern mit Sinnfragen. 2017 entwickelte sie zusammen mit Bilan die Internetseite femmesleaders.ch (die heute in Bilan.ch eingegliedert ist), um Fragen rund um die Gleichberechtigung im Berufsleben zu diskutieren und Frauen aus unterschiedlichen Milieus und Generationen zu Wort kommen zu lassen. Seit ihren beruflichen Anfängen bei einer Lokalzeitung ist sie besonders gern für ihre Arbeit unterwegs und arbeitet am liebsten an langen Formaten und im Team.

NICOLAS MESPLE — Kameramann bei „LE PARI D’ESTHER“

Nicolas wurde 1970 in London geboren und ging in Lausanne zur Schule. Schon als 19-Jähriger begeisterte er sich für Theater und Kino, besuchte eine Schauspielschule (Studio Jack Garfein) und begann seine Laufbahn am Theater und beim Film (Comédie-Française und diverse Kurzfilme in Paris). Er spezialisierte sich dann auf Fernsehen und Kino und vertiefte seine Fertigkeiten als Kameramann und Regisseur bei verschiedenen Produktionen in Genf und Lausanne. 2003 rief er sein erstes Filmfestival ins Leben, das Verbier Outdoor Film Festival. 2005 folgte das TIME FILM FESTIVAL, ein internationaler Kurzfilmwettbewerb zwischen 2006 und 2010 auf der Esplanade du Flon in Lausanne. In diese Zeit fällt auch die Gründung seiner Produktionsfirma, für die er heute als Regisseur und Kameramann tätig ist. Ausserdem unterrichtet Nicolas an der Hochschule für Kunst und Kommunikation des Kantons Waadt „Eracom“.

PATRICE FREYMOND — Postproduktion

Patrice Freymond kommt aus dem Bereich Foto und Technik und wurde 1980 beim Schweizer Rundfunk RTS im Bereich Postproduktion ausgebildet. Für seinen Beruf pendelte er fast 30 Jahre zwischen Mailand, Paris und London und hatte mit äusserst vielfältigen Inhalten und Formaten zu tun – von Nachrichten über Werbung und Dokumentarfilme bis hin zu Unternehmensporträts. Zu seinen bevorzugten Formaten gehören Dokumentarfilme und alles mit Bezug zur Musik (das Schneiden von Opern, klassischen Konzerten, Grosskonzerten). Auch die Tätigkeit bei internationalen Grossveranstaltungen (Olympische Spiele, Tour de France, Weltmeisterschaften in verschiedenen sportlichen Disziplinen) ist ihm vertraut. Patrice Freymonds Arbeit wurde mit drei Emmy Awards ausgezeichnet und mit zwei Nominierungen bei den Prime Time Emmy Awards (für CBS und NBC) gewürdigt. Er ist einer der wenigen Apple certified Trainer in der Schweiz, lebt seit 2004 in Genf und arbeitet seit etwa 20 Jahren regelmässig für den Schweizer Rundfunk RTS.

Dreharbeiten zu „Le Pari d’Esther“

Unsere Partner

Dieser Film wäre nicht entstanden, ohne die finanzielle Unterstützung von :

Treten Sie mit uns in Kontakt

ADRESSE  

Association Documentaire „Le Pari d’Esther“

Avenue de Belmont 7 

CH – 1820 Montreux 

Telephon

+ 41 / 79 9554664

E-MAIL 

info@leparidesther.ch

14 + 8 =

Newsletter

Presse

Wenn Sie Interesse an unserem Pressetext oder an Fotos für eine Publikation haben, teilen Sie uns dies einfach über das untenstehende Formular unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse mit.

6 + 1 =

Entwurf und Entwicklung der Website: laura rachel dubos

Digitales Marketing • Kommunikation • Art Direction

Kontakt

Zusätzliche Entwicklung und Optimierung: Geoffrey Raposo

Copyright Fotos: Guillaume Mégevand Heidi News, Camille Andres, Julien Matthey. Plakat: Anne Bory. Photolitho : Copytrend Montreux